Urlaub

Urlaubspläne, -ideen, -berichte

Hố Trám Beach Resort & Spa:
Das Gegenteil des dicht gepackten Programms der ersten Woche: traumhafte Anlage im Nirgendwo, wunderschöner einsamer Strand, den ganzen Tag nichts tun (außer Essen, Schlafen, Schwimmen, Lesen, Spazieren) die einzigen Termine sind Massagetermine und Yoga morgens im Sonnenaufgang am Strand. Alles also so perfekt, dass wir einfach mal 2 Tage keine Lust haben was zu schreiben. Gott sei Dank gibt’s ja das Abendessen – während man darauf wartet kann man ja dann auch noch ganz entspannt das hier schreiben :-).
Wir wünschen euch, dass es euch auch so gut geht wie uns.

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Heute hatten wir einen extrem nebligen Tag, weshalb die Besuche in den drei Dörfern heute vor unsere Rückfahrt nach Hanoi auch weniger beeindruckend waren als gestern und vorgestern der Marktbesuch. Wenn man bereits einen Eindruck von der wirklich atemberaubenden Landschaft hier oben bekommen hat, dann ist es wirklich traurig nur noch weiße Watte zu sehen. Auf der anderen Seite rückt es den Blick zurecht für das Leben der Menschen hier, dass in der sonst so traumhaften Szenerie von uns schnell als „idyllisch“ empfunden wird und in Wirklichkeit aber einfach extrem hart und entbehrungsreich ist. Die bereits erwähnte missglückte erste Reisernte in der ganzen Gegend hier oben ist eigentlich ein frustrierender Anblick. Statt in schöne sattgrüne Reisterassen so weit das Auge reicht sieht man nur noch das braune matschige Feld am Wegesrand mit seinen verfaulten Reishalmen im Nebel liegen. Aber Frustration scheint hier ein Fremdwort zu sein. Nie zuvor habe ich so viele lachende Gesichter und freundliche Menschen gesehen. Für mich eine Lektion in Demut.

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Es ist wieder Nacht in Vietnam und wir sind wieder im Schlafwagen unterwegs. Ich glaube es ist das unterwegs sein, was mich am Reisen am meisten reizt. Jetzt kann man sicher einwenden, dass das aber doch gerade eher das Mühselige am Reisen ist und die Ruhe und Erholung am Urlaubsort das wesentliche seien oder man kann auf die Sehenswürdigkeiten verweisen. Mir sind vor allem das riechen, schmecken, hören, sehen und zuhören wichtig. Und etwas Ruhe zwischendurch. Aber wie eben auch beim Segeln genieße ich in diesem Urlaub auch das ständige unterwegs sein.

„Ich seh das Leben in rosigem Lichte – ich genieße es auf’s Äußerste.“ (Rainer Maria Rilke)

Nachtrag:
So – nachdem wir jetzt 32 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs sind, hat mich die Realität wieder eingeholt. Nix mehr mit rosigem Licht und so nem Scheiß. Ich geh einfach gern Segeln und fahr gern Nachtzug. Basta. Und ansonsten hab ich gern meine Ruhe. An der Kombi aus den ganzen Tag im Auto rumkurven, dann die ganze Nacht Zug fahren um dann wieder ’ne Stunde zum Flughafen zu gondeln wo wir ewig auf den verspäteten Flieger warten um dann in Saigon angekommen erst mal wieder 3 Stunden Auto zu fahren war wirklich nur der Nachtzug geil.
Hoffentlich sind wir bald in unserem Hotel in Hổ Tràm.
Ich brauch 2 Bier und ’ne Massage!!!

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20110404-083729.jpgAls Anreiz für fleissiges Schreiben von Kommentaren will ich im Auftrag meiner Gattin hier nochmals ausdrücklich darauf hinweisen dass es nicht nur bestickte Deckchen gibt, sondern z.B. auch Kissenbezüge.

Und damit nicht nur die Anzahl der Kommentare hier belohnt wird gibt’s hier mal noch einen kleinen Anreiz zum mitmachen:

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Nachdem wir In Sapa mitten in den Wolken eingeschlafen und wieder aufgewacht sind, mussten wir gestern erst mal feststellen, dass uns über Nacht Strom und Heizung im Zimmer abhanden gekommen sind. Also Katzenwäsche statt Duschen und nach der allmorgendlichen Phổ los zum wandern. Netterweise ist es dann auch etwas heller geworden, so dass wir die wunderschöne Landschaft auch sehen konnten. Heute hatte wir außer Thang noch 2 zusätzliche Begleiterinnen der schwarzen Hmong die uns am Beginn der Wanderung in erstaunlich gutem Englisch ihre Waren feil boten und dann – angenehmerweise vollkommen unaufdringlich – eine gute Stunde gemütlich mit uns mit spaziert sind: „First we go walking with you, then you buy something from me“ – was Vivi dann am Ende auch getan hat (schließlich brauchen wir ja eine Auswahl für die Belohnung der fleißigsten Kommentarschreiber/innen ;-))
Leider gab es dieses Jahr wohl noch sehr spät Frost, der die erste Reissaat vernichtet hat. Folglich konnte hier oben noch kein Reis in die Felder gesetzt werden und alles war braun.
Nach einem mal wieder sehr leckeren Mittagessen in dem letzten Dorf dass wir besucht hatten sind wir dann mit dem Auto zurück nach Sapa. Da es mittlerweile etwas zu regnen begann haben wir den Besuch von Cat Cat auf heute morgen verschoben und hatten einen freien Nachmittag, den wir dank zurückgekehrter Heizung und Strom zum Duschen nutzen konnten.
Heute ist also unser letzter Tag in Sapa. Wir werden noch zu 2-3 Dörfer wandern und anschließend nach Lao Cai fahren um mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi und dann mit dem Flugzeug weiter nach HCMC (Saigon) zu fliegen.
Ich freue mich sehr auf die 2 Strandtage – bin wohl doch nicht mehr der Jüngste 🙂

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Gestern sind wir, erstaunlich fit, um 5:30 mit dem Nachtzug in Lào Cai, einer Grenzstadt zu China im äußersten Norden von Vietnam angekommen. Nach einem gewöhnungbedürftigen Kaffee im Zug haben wir zunächst ein kleines Frühstück in einem Restaurant am Bahnhof bekommen wobei Frühstück in Vietnam eigentlich immer heißt, dass man Phổ, eine leckere Reisnudelsuppe mit Rindfleisch und frischen Frühlingszwieben und zu Karsten Verdruss häufig mit großen Mengen Koriander. Dann ging es mit einem Jeep entlang der Chinesischen Grenze ins Gebirge nach Can Cau. Nach einer arbenteuerlichen Fahrt auf unbefestigten Straßen kamen wir nach zirka 2 Stunden am dortigen Markt an. Hier treffen sich jeden Samstag einige Bergvölker. Auf diesem Markt waren es hauptsächlich Blumen-Hmong mit ihren farbenfrohen bunten Trachten. An das Treiben mussten wir und zuerst gewöhnen, so erschlagen waren wir zunächst von den vielen neuen Eindrücken aber irgendwann haben wir uns unter diese sehr freundlichen Menschen mit ihrer eigenen Sprache gemischt und sind shoppen gegangen: Stoffe, ein Hemd für Karsten und eine Hose und ein Schal für mich sowie zwei seltsame Wurzeln von einem „Medizinmann“ die gut bei zuviel Magensäure sein sollen. Dazu haben wir zum ersten Mal in meinem Leben an einer Stange frischem Zuckerrohr genagt und später noch leckere frittierte Klebreiskuchen, ähnlich unseren Pfannkuchen zusammen mit den Einheimischen am Wegesrand gegessen. Für mich ein tolles Erlebnis ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade, denn auf dem Markt waren 98 Prozent der Menschen Einheimische. Dann ging’s entlang einiger Teeplantagen wieder zurück Richtung Lào Cai. Unterwegs gingen wir noch was kleines Essen, machten einen Spaziergang durch die Reisfelder und noch eine kleine Bootsfahrt auf einem Fluss und von dort dann in die Bergstadt Sa Pa. auf der Fahrt nach Sa Pa änderte sich mit jedem Höhenmeter das Wetter. Hatten wir bei unserem Weg zwischen den Feldern noch ein tropisches Klima mit einer ebensolchen üppigen Vegetation, so wurde es nun kalt und neblig bis wir scheinbar in einer Stadt in den Wolken auf zirka 1500 m Höhe angekommen waren. Als wir abends noch ein wenig durch die Stadt zu einem Markt und Fest der Einheimische (schwarze und blaue Hmong) gelaufen sind haben wir keine 10 m weit gesehen. Ich war darüber gar nicht so undankbar, denn so konnte ich nicht genau erkennen was alles auf dem Markt gegrillt und gegessen wurde. Ziemlich sicher konnten wir neben den normalen Sachen wie Schwein oder Kartoffeln z.B. Hühnerbeine, Ratten oder Mäuse, Kücken und Geckos erkennen. Probiert haben wir dort nichts und sind feige mit einer Pizza to go ins Hotel und dann ins Bett gegangen. Schon wieder war das ein Tag mit unglaublich vielen neuen Eindrücken die wir langsam nicht mehr alle verarbeitet bekommen.

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Gegen halb acht besteigen wir den Nachtzug nach Sapa und nisten uns in unserem gemütlichen 4er Abteil ein, dass wir luxuriöser weise für uns alleine haben. Von Thang lassen wir uns noch auf eine Dose Bier und einen kleinen Plausch einladen, als es dann um kurz nach neun los geht auf die alte historische Strecke in Richtung China, die seit 1910 in Betrieb ist. Ich reise einfach gern im Zug, aber hier wo die Hauptstadt Hanoi täglich nur 5 Züge verlassen ist es schon etwas besonderes, von den beiden alten Dieselloks langsam und erstaunlich gemütlich durch die Nacht geschaukelt zu werden. Ich bin gespannt, wo ich in 9 Stunden und (nur) 250km aufwachen werden. So langsam beginne ich mich in diesem Urlaub wie ein Weltenbummler zu fühlen – zumindest in den Zeiten in denen wir nicht zu sehr von Thang umsorgt werden.
Jetzt noch schnell ein paar Zeilen zur Ha Long Bucht und dann lasse ich mich in den Schlaf schaukeln. Gute Nacht allseits.

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Die 3. unserer vielen Übernachtungslokalitäten war eine kleine Tschunke in der Bucht von Ha Long (Drachen der von unten kommt). Natürlich war ich erst mal froh wieder auf dem Wasser zu sein und außerordentlich erfreut über unsere wunderschöne, großzügige Kabine. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Als erstes haben wir mal die Bekanntschaft unserer sehr netten Mitreisenden gemacht: Florence und Roman – einem jungen Paar aus Frankreich, Theo – einem Brasilianer der in New York als Investment Analyst arbeitet und Ron und Jacky – das lustige ältere Paar aus Australien.
Als zweites haben wir dann beim Mittagessen schon mal einen Eindruck von den hervorragenden Kochkünsten unseres Schiffskochs bekommen, während die eindrucksvollen Kalksteinfelsen der Ha Long Bucht langsam begannen an uns vorbei zu ziehen.
Die Ha Long Bucht mit Worten zu beschreiben ist schwierig. Ich hoffe die Bilder werden später ein bisschen den Eindruck dieses mystischen Ortes vermitteln, der sich an diesem Tag nur leicht in den hier typischen Dunst einhüllte. Es war ein wirklich beeindruckendes und wunderschönes Erlebnis, das für Vivi nur noch durch etwas mehr Sonne zu toppen gewesen wäre.
Bevor wir dann für die Nacht den Anker warfen, durften wir noch die Höhle der großen Überraschung besuchen. Die Überraschung bestand darin, dass es eigentlich 3 Höhlen sind und jede immer noch viel grösser und beeindruckender ist als die vorangehende.

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Ninh Binh

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Heute morgen haben wir das quirlige Hanoi zunächst wieder verlassen. Schade, denn die Stadt und unser schönes Hotel mitten in der Altstadt hatte uns gut gefallen. Auf der andern Seite sehnt man sich nach zwei Tagen inmitten dieses Chaos auch schon nach etwas Ruhe. Also sind wir gemeinsam mit Thang und unserem Kraftwagenfahrer Huang nach Westen in Richtung Ninh Binh aufgebrochen. Nach zwei Stunden Fahrt über vietnamesische Landstraßen, nach wie vor begleitet von einem standigen Hupkonzert haben wir zwei schöne Tempel aus der Dingh und Le Dynastie zirka aus dem Jahre 1000 besichtigt. Die original Tempel wurden zwar zerstört jedoch vor 300 Jahren bereits wieder aufgebaut. Nach einer kurzen Mittagspause ging’s dann weiter zu den Grotten von Tam Coc durch die wir während einer 2 stündigen Sampan Fahrt auf einem Fluss, der sich in der trockenen Halong Bucht durch die Kalksteinfelsen schlängelt, gerudert wurden. Sehr idyllisch! Wir haben uns die Freude an der Landschaft auch dann nicht verderben lassen als die „Kaffeefahrt“ damit endete, dass wir unserem fleißigen Ruderpärchen unbedingt eine kleine selbst bestickte Tischdecke abkaufen mussten. Für 15 Dollar, wofür wir die letzten beiden Tage in Hanoi zwei Abendessen für zwei bekommen hatten. Aber was soll, die Tischdecke ist wirklich schön, (Mama du wirst dich hoffentlich über sie freuen ;-)) und wir hatten einen sehr schönen Nachmittag auf dem Fluss. Der Tag endet in einem riesigen Hotel im Kolonialstil, dass in der Hoffnung auf den baldigen großen Tourismusboom irgendwo in the middle of nowhere gebaut wurde, wo wir gerade im vietnamesischen Fernsehen gehört haben, dass diese Hoffnung nicht unbegründet ist. 12 Prozent Wachstum hatte hier der Tourismus im letzten Jahr. Nun gehen wir nach einem langen Tag zufrieden schlafen. Viele Grüße an euch zuhause und @ Elke: So schön es hier ist, dein Kommentar, dass es unseren Katzen gut geht war mein persönliches highlight des Tages. 😉 nochmals danke dir und Lea fürs Katzenhüten!
P.S.: ab morgen sind wir erst mal 1-2 Tage offline und schippern durch die Halong-Bucht. Mit etwas Glück haben wir dann in Sapa in den Bergen abends im Hotel wieder Internet.

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