Mekong

You are currently browsing articles tagged Mekong.

Die letzte Nacht haben wir wieder auf einem Boot verbracht – dieses mal auf dem Mekong. Nach einem Besuch der schwimmenden Märkte der eher Grossmarkt ist waren wir noch kurz auf einem kleinen Markt am Ufer, wo wir mal wieder fast von der Vielfalt der Gerüche, dem Gedrängel und dem Angebot erschlagen wurden. Wer eine fertig gehäutete Python mit ca. 10 cm Durchmesser zum Abendessen sucht wird hier fündig.
Mittags sind wir dann auf’s Boot und konnten den Nachmittag dann gemütlich das Treiben an und auf dem Fluss an uns vorbei ziehen lassen und später dann noch einen Landspaziergang am Ufer machen, wo einem dann die Vielfalt der Dinge die hier wachsen klar wird und dass sich hinter der tropischen Uferbewachsung überall Häuser und Hütten verstecken.
Eine besondere Stimmung ist es auch, wenn es Nacht wird am Mekong und das Treiben weniger wird und die Menschen am Ufer sich in ihre Hängematten zurückziehen. Nachdem wir dann irgendwo geankert und ich wunderbar geschlafen habe, ging’s morgens um 6 Uhr wieder weiter, vorbei an einem weiteren schwimmenden Markt, wo um diese Zeit schon Stunden lang Treiben ist.
Nach dem Auschecken vom Boot sind wir dann zurück nach Saigon gefahren, wo wir heute unsere letzte Nacht in Vietnam verbringen werden. Bye, Bye Onkel Ho – es hat uns sehr gefallen im zauberhaften Vietnam.
Next Stop: Taiwan!

Tags:

Gestern Mittag mussten wir unser wunderschönes Beach Resort leider schon wieder verlassen. Ein Fahrer hat uns zurück nach Saigon gebracht wo wir auf eigene Faust die Stadt erkundet haben. Unser 1. Ziel waren die größten Markthallen die uns in ihrer Enge und Vielfalt zunächst fast erschlagen haben. Aber nachdem wir uns etwas an das Chaos gewöhnt hatten, haben wir sogar etwas geshoppt. Aber lange hatten wir es nicht ausgehalten und sind weiter auf der Suche nach einem Eis durch die Stadt gelaufen. Mein erster Eindruck von Saigon ist ein komplett anderer als von Hanoi. Saigon wirkt viel mehr wie  die Hauptstadt mit moderne Hochhäusern und unzähligen Restaurants und Kneipen. Dagegen war Hanoi ursprünglicher und trotz der Millionen Mofas beschaulicher. Während wir in Hanoi alle 3 m an einer Strassenküche vorbei gingen, wo wir uns leider nie getraut hatten was zu essen, da wir nie erkennen konnten was in den Töpfen gerade an seltsamem Fleisch gekocht oder gegrillt wurde, geht man in Saigon an einem schicken Restaurant nach dem andren vorbei. Hier haben wir aber mithilfe unseres Lonley Planet Reiseführers einen tollen Kompromiss gefunden: ein erstklassiges Restaurant indem die typischen Strassenküchengerichte gekocht
werden, inklusive Schlangen und Frühlingsrollen mit Krokodilfleisch. Hier haben wir so lecker gegessen, dass wir uns die Speisekarte nach den ersten 4 Gerichten gleich nochmal kommen ließen. Wer will schon im Urlaub abnehmen ;-). Und um noch für schlechtere Zeiten vorzubeugen gingen wir auf dem Rückweg zu unserem Hotel noch in einer Eisbar vorbei (ebenfalls eine LP-Empfehlung). Kulinarische Genüsse auszulassen würde einfach nicht zu uns passen und Saigon ist ein kulinarisches Highlight. Wir freuen uns schon auf unseren letzten Abend in Saigon und Vietnam wo wir uns zum Abschied einen  Besuch in einem  Gourmetrestaurant gönnen wollen. Ob uns der Abschied dann leichter oder noch schwerer fällt werden wir in zwei Tagen sehen.

Heute morgen um acht hat uns dann unser neuer Reiseführer und sein Fahrer für unseren letzten Vietnam Reisebaustein vom Hotel abgeholt. Mit ihnen ging es nach Ben Tre einer kleinen Stadt mitten im Mekong Delta wo wir einen wunderschön abwechslungsreichen Tag verbrachten mit Bootsfahrten durch die Mangroven und Kokosnusswäldern und einer kurzen Fahrradtour. Letztere fiel etwas kürzer aus als geplant, da wir uns von unserem Mittagstopp, wie Karsten schon berichtet hat mit viel Reisschnaps und gemütlichem Faulenzen in Hängematten mittem im Urwald nicht mehr recht wegbewegen wollten. Unser Reiseführer Tong der uns den Reisschnaps als seine Medizin vorgestellt hatte übrigens noch weniger als wir. Trotzdem haben wir viel gesehen und gelernt. Z.B. wie in einer Kokosnussfabrik (im Freien mit zirka 10 Arbeitern) Kokosnüsse verarbeitet werden oder Ziegelsteine aus dem hier allgegenwärtigen Lehm gebrannt werden. Und wir durften zuschauen wie aus Kokosnuss und Zuckerrohrmelasse, die von Petra schon erwähnten super leckeren Süssigkeiten von Hand gemacht werden. Und natürlich haben wir große Mengen davon eingekauft, damit ihr die Leckereien auch zuhause bei uns probieren könnt. Wenn
 ihr schnell seid, denn ich übernehme keine Garantie,  dass die sich in bei uns lange halten.

Nach diesem schönen ersten Tag im Mekong Delta sind wir in einem sehr nobelen Hotel an einem der vielen Mekong Arme in Can Tho angekommen, wo wir am Pool mit leckeren Cocktails den Abend beginnen und später sicher auch ausklingen lassen. Der Abschied von unserem Beach Resort in Ho Tram ist uns sehr schwer gefallen, aber Vietnam hat so viel schönes zu bieten, dass ein reiner Strandurlaub für dieses Land einfach zu schade wäre.

Tags: , ,